Arbeit gerecht gestalten!

Arbeit ist mehr als bloßes Geldverdienen. Gute Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung sind die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes und gesundes Miteinander in unserer Gesellschaft.

Wir, die SPÖ, sind die Partei der arbeitenden Menschen. Wir setzen uns für gute Arbeit ein, die mehr als die Existenz sichert, indem sie Sinn und Wertschätzung bringt.

Gerechte Arbeit heißt:

Nicht nur die Wirtschaft darf uns ihre Bedingungen diktieren. Auf neue Anforderungen mobil und flexibel zu reagieren, muss allen arbeitenden Menschen Vorteile bringen.

Arbeit schaffen durch öffentliche investitionen.

Wir fordern eine Wohnbauoffensive und den bedarfsorientierten Ausbau des sozialen Netzes.


Jede gerechte Gesellschaft benötigt ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Leistungen wie Kinderbetreuung, Pflegedienstleistungen, leistbaren Wohnraum, ein gut ausgebautes öffentliches Energie- und Verkehrsnetz, ein solidarisches Gesundheitswesen und ein chancengleiches Bildungssystem.
Derartige Investitionen steigern nicht nur die Gerechtigkeit und somit das Wohlbefinden innerhalb einer Gesellschaft. Sie tragen auch dazu bei hohe Arbeitslosigkeit sowohl kurzfristig als auch nachhaltig zu bekämpfen. Denn einerseits schafft der Bau einer einzigen Wohnung bereits vier zusätzliche Arbeitsplätze. Andererseits profitieren von einer gut ausgebauten Infrastruktur auch die Unternehmen. Öffentliche Investitionen wirken so jahrzehntelang positiv auf die Entwicklung der Wirtschaft und einer gerechten Gesellschaft.

Leben mit Kindern: In Kinderbetreuung investieren.

Öffentliche Leistungen wirken nachhaltig. Besonders Kinder brauchen eine qualitative Betreuung. Das bringt auch viele Arbeitsplätze.

In schwierigen Zeiten: Arbeit schaffen, Arbeitslosigkeit bekämpfen.

Öffentliche Investitionen erhöhen die Nachfrage. Mehr Nachfrage erhöht die Produktion und sorgt für neue Beschäftigungsmöglichkeiten.

Arbeit sichern durch den Oberösterreich-Fonds.

Die öffentliche Hand wacht gemeinsam mit privaten Investoren und einer stärkeren MitarbeiterInnenbeteiligung über die Existenz von Leitunternehmen.


Die Idee des Oberösterreich-Fonds ist ganz einfach. Das Land Oberösterreich richtet einen Fonds ein, über den Beteiligungen an strategisch wichtigen Unternehmen in den Regionen erworben werden. Eine solche Beteiligung bedeutet aber keinesfalls, dass die öffentliche Hand in die alltägliche Unternehmensführung eingreift. Sie tritt lediglich als stabile Investorin auf, die im Sinne der gesellschaftlichen Gerechtigkeit Gemeinschaftsinteressen immer vor Einzelinteressen stellt.
Eine solche Beteiligung stellt eine nachhaltige und langfristige Investition in die Zukunft des Landes Oberösterreich dar. Sie wird sich nicht nur durch Renditen für Einzelne, sondern auch durch den Erhalt von Arbeitsplätzen für ganz Oberösterreich bezahlt machen.

Junge Erwachsene: Arbeit sichern.

Der Oberösterreich-Fonds stärkt den Standort Oberösterreich und erhält bzw. schafft damit Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Jugend auch in der Region.

Mitten im Leben: Gute Arbeitsplätze sichern.

Oberösterreichs Leitbetriebe bieten gute Arbeitsplätze. Mit dem Oberösterreich-Fonds erhalten wir die Jobs und schaffen Perspektiven für ein gutes Leben.

Gute Arbeit verdient eine gerechte Entlohnung.

Deshalb braucht es Kollektivverträge in allen Branchen und 1.500 Euro Mindestlohn.


Arm trotz Arbeit? Für viele OberösterreicherInnen ist das leider traurige Realität. Laut Arbeitsklimaindex der AK OÖ sagen bereits mehr als die Hälfte aller Beschäftigten, dass ihr Einkommen nicht oder nur gerade so zum Leben ausreicht. Am unzufriedensten mit ihrer sozialen Absicherung sind einmal mehr Beschäftigte in frauendominierten Dienstleistungen wie Reinigungskräfte, FriseurInnen, und KosmetikerInnen.
Dieser ungerechten Entwicklung muss mit aller Kraft entgegengewirkt werden. Denn das Einkommen hat nicht nur Auswirkungen auf die Arbeits- sondern auch auf die Lebenszufriedenheit: Nur sechs Prozent der Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen gut auskommen, sind mit ihrem Leben unzufrieden. Allerdings sind 20 Prozent jener, die mit Lohn oder Gehalt nur knapp oder gar nicht auskommen, mit dem Leben unzufrieden.

Frauen: Gute Arbeit, gerechte Einkommen.

Viele Frauen arbeiten in Branchen mit niedrigen Löhnen. Ein Mindestlohn von 1.500 Euro sichert auch dort eine Arbeit, die zum Leben reicht.

In schwierigen Zeiten: Gute Arbeit bringt Sicherheit.

Der Anspruch auf Sozialleistungen hängt vom Einkommen ab. Ausreichende Arbeitslosenunterstützung sichert erst ein Mindestlohn von 1.500 Euro.

SeniorInnen: Gute Arbeit, sichere Pensionen.

Altersarmut betrifft oft Frauen die in Teilzeit oder zu niedrigen Löhnen gearbeitet haben. Höhere Einkommen sichern ein Auskommen auch in der Pension.

SPÖ-Gemeinden sind Vorbildgemeinden beim Thema Arbeit.

1 Wohnung schafft
4 zusätzliche Arbeitsplätze

Quelle: SPÖ Landtagsklub OÖ

» Es geht mir darum, Arbeit zu schaffen und zu sichern. Wir wollen gute Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung gewährleisten. «

Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer