Gerechter auch in schwierigen Zeiten!

Ein gerechtes Oberösterreich kennt keine Spaltung in oben und unten. Alle Menschen verdienen die gleiche Teilhabe an der Gesellschaft, unabhängig von Status, Herkunft oder Geschlecht.

Wir, die SPÖ, sind die Partei der Menschen. Wir denken besonders an alle, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

» Ich hab‘ hier gelernt und nie woanders gearbeitet. Ich mag, was ich tu‘. Aber vor ein paar Wochen haben sie die Produktion ausgelagert, und ich hab‘ jetzt keinen Job mehr. Ich krieg‘ zwar Arbeitslosenunterstützung. Die reicht aber fast nicht aus, um mich und meine Familie über Wasser zu halten. «

Franz, 47 Jahre, Linz

Gerechtigkeit in schwierigen Zeiten heißt:

Auch an die Menschen denken, die es gerade nicht einfach haben. Nicht ausgrenzen sondern einbeziehen. Nicht Sozialleistungen streichen sondern Unterstützung bieten.

Bessere Absicherung für Arbeitssuchende.

Die staatlichen Leistungen müssen die Existenz sichern, sinnvolle Weiterbildungen einen Wiedereinstieg in die Arbeit ermöglichen.


Arbeitslosigkeit und die dadurch noch ungewissere Zukunft sowie finanzielle Belastungen führen oft zu schweren persönlichen Krisen. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen ist Arbeitslosigkeit mit einem hohen Armutsrisiko verbunden. Dabei gilt: Je länger die Arbeitslosigkeit, desto höher das Risiko der Armutsgefährdung.
Deshalb sagt die SPÖ Oberösterreich ganz klar: Arbeitssuchende brauchen Unterstützung. Sei es durch existenzsichernde finanzielle Leistungen oder bedarfsgerechte und individuelle Beratungs- oder Weiterbildungsangebote.
Denn Gerechtigkeit heißt: Es müssen die Ursachen der Arbeitslosigkeit und nicht nur ihre Symptome bekämpft werden.

Arbeit: Arbeit schaffen, Arbeitslosigkeit bekämpfen.

Öffentliche Investitionen erhöhen die Nachfrage. Mehr Nachfrage erhöht die Produktion und sorgt für neue Beschäftigungsmöglichkeiten.

Mobilität für alle.

Nur der öffentliche Verkehr und die sanfte Mobilität ermöglichen den gleichen Zugang. Mobilität muss für alle leistbar sein.


Mobilität darf keine Frage des sozialen Status sein. Auch Personen mit geringem Einkommen müssen mobil sein und damit an der Gesellschaft teilhaben können. Ein Kostenbeispiel zeigt: In ländlichen Regionen – mit einem schlecht ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz – gibt ein durchschnittlicher Haushalt für sein(e) Kraftfahrzeug(e) monatlich etwa 482 Euro für den Öffentlichen Personennahverkehr nur 18 Euro aus. In Wien hingegen werden nur 279 Euro fürs eigene Kfz und 65 Euro für den öffentlichen Verkehr aufgewendet.
Deshalb setzt die SPÖ Oberösterreich verstärkt auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes.
Denn Gerechtigkeit heißt: Mobilität muss für alle möglich und leistbar sein.

Unterwegs: Günstige Ticketangebote für alle jungen Menschen.

Weil Mobilität kein Privileg sein darf, braucht es beste Verbindungen für den Weg vom Wohn- zum Ausbildungsort.

Kultur ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Leistbare Zugänge zu Kulturangeboten, denn Kultur ist der Kitt der Gemeinschaft. Wir schließen niemanden aus.


Kultur ist ein zentraler Bestandteil einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Umso mehr dürfen kulturelle Angebote keine Frage des finanziellen oder sozialen Status sein. Eintrittsgelder oder sonstige finanzielle Beiträge müssen so bemessen sein, dass keine einkommensspezifischen Schranken errichtet werden.
Für die SPÖ Oberösterreich geht es bei leistbarer Kultur aber nicht nur um den Zugang des Publikums. Die Arbeit in Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft muss sich auch lohnen. Kreativität braucht Sicherheit.
Denn Gerechtigkeit heißt: KünstlerInnen müssen sozial so abgesichert sein, dass sie ein fixes Einkommen haben, von dem sie leben können.

Kultur: Eine Offensive im Bereich der Kinder- und Jugendkultur.

Vielseitige und moderne Kulturangebote für die nächste Generation.

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