Unterwegs in Österreich!

Vorrang für den öffentlichen Verkehr. Damit alle vorwärts kommen und nicht nur wenige überholen. Denn alle sind mobil, und manchmal wird’s zu viel.

Wir, die SPÖ, wollen, dass alle Menschen gut vom Wohnort zur Arbeit, zum Einkauf, zu Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen kommen. Nur so können sie gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben.

Gerechtigkeit heißt:

Mobilität darf kein Privileg sein. Erst Mobilität sichert in jedem Alter Lebensqualität. Öffentlicher Verkehr ist sicher und generationengerecht.

Vorrang für öffentlichen Verkehr und sanfte Mobilität.

Wenn alle Öffis öfter fahren, kann Oberösterreich sich Zeit ersparen. Im Stau stehen ist vergeudete Zeit.


Mobilität ist ein Kernthema der modernen Gesellschaft. Fast die Hälfte aller berufstätigen OberösterreicherInnen pendelt täglich über die eigene Gemeindegrenze hinaus in die Arbeit. Die durchschnittliche Pendeldauer beträgt dabei in der Regel eine Stunde pro Tag, bei vielen PendlerInnen auch deutlich mehr. Pro Jahr verbringt jeder und jede von uns fast zehn Tage im Bus, Zug oder im Auto anstatt sie mit der Familie oder mit FreundInnen zu verbringen.
Bis zum Jahr 2025 sollen daher 40 Prozent des Gesamtverkehrsaufkommens durch die Verkehrsmittel des sogenannten Umweltverbundes, also zu Fuß, per Rad oder durch öffentliche Verkehrsmittel zurückgelegt werden. Die SPÖ Oberösterreich stellt sich der Herausforderung den öffentlichen Verkehr, wie auch Möglichkeiten des Mischverkehrs gerecht und flächendeckend auszubauen.

Mitten im Leben: Ausbau von Bus und Bahn.

9,25 Tage im Jahr verbringen wir im Auto. Mit Park & Ride-Anlagen werden Öffis attraktiver, und wir alle sparen Zeit, Geld und Nerven.

Günstige Ticketangebote für alle jungen Menschen.

Weil Mobilität kein Privileg sein darf, braucht es beste Verbindungen für den Weg vom Wohn- zum Ausbildungsort.


Mobilität ist ein wesentlicher Faktor für eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Nur wer mobil ist kommt zur Schule, zum Ausbildungsplatz oder zur Arbeit. Dennoch sind die Ausgaben für den Verkehrsbereich mit 15 Prozent der Äquivalenzausgaben die zweitgrößte Kostenbelastung der österreichischen Haushalte. Für den Öffentlichen Verkehr hingegen müssen im Schnitt nur 1,1 Prozent aufgewendet werden. Das ist ungerecht.
Insbesondere junge Menschen in Ausbildung, ob SchülerIn, Lehrling oder StudentIn, haben eines gemeinsam: ein nur geringes monatliches Budget. Umso wichtiger ist es diese Gruppe finanziell zu entlasten. Die SPÖ Oberösterreich macht sich daher für die gerechte Ausdehnung des Jugendtickets auch auf Studierende stark.

Junge Erwachsene: Junge Menschen verfügen oftmals nur über ein geringes monatliches Budget.

Eine Erweiterung des Jugendtickets bringt leistbare Mobilität, egal ob am Weg zur Ausbildung oder zur Arbeit.

Intelligente Mobilität für alle.

Wir arbeiten an der Einführung einer S-Bahn im Zentralraum und dem Ausbau aller Regionalbahnen.


In ländlichen Regionen steht und fällt die eigene Mobilität oft mit dem Besitz eines PKWs. Gründe dafür sind einerseits das spärliche Angebot an Öffentlichen Verkehrsmittel, andererseits die weiten Distanzen. In weiterer Folge sind die Verkehrsausgaben der Haushalte in ungerechter Weise von der Bevölkerungsdichte abhängig.
In ländlichen Regionen mit bis zu 10.000 EinwohnerInnen gibt ein durchschnittlicher Haushalt für sein(e) Kraftfahrzeug(e) monatlich etwa 482 Euro für den Öffentlichen Verkehr nur 18 Euro aus. In Wien werden hingegen nur 279 Euro fürs Kfz und immerhin 65 Euro für den Öffentlichen Verkehr ausgegeben.
Es zeigt sich einmal mehr: Nur der verstärkte Ausbau des öffentlichen Verkehrs – insbesondere des Schienenverkehrs – bringt gleiche Mobilität und somit Gerechtigkeit für alle.

SeniorInnen: Im Alter mobil sein.

Öffentlicher Verkehr bietet Sicherheit und Eigenständigkeit auch für ältere Menschen. Darum brauchen wir ein dichtes und intelligentes Netz.

Leben mit Kindern: Gerade mit Kindern ist man viel unterwegs.

Schnelle Wege ins Zentrum schaffen mehr Möglichkeiten und Lebensqualität im ländlichen Raum unabhängig vom Pkw.

SPÖ-Gemeinden sind Vorbildgemeinden beim Thema Unterwegs.

Mehr Zeit zum Leben

Quelle: Land OÖ, Ergebnisse und Schlussfolgerungen der oberösterreichischen Verkehrserhebung, 2012

» Mir geht es darum, allen Menschen den gleichen Zugang zu Mobilität zu ermöglichen. Das bedeutet: Bewegungsfreiheit für alle. «

Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer